Dienstag, 31. Mai 2016
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Abschluss der Grundausbildung 2016 in Nürtingen

4 junge Kohlberger begannen im Februar ihre Grundausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann. An diesem Wochenende konnten sie den ersten Teil der Ausbildung erfolgreich abschließen.
Einer der wichtigsten Grundsteine in der Ausbildung der Einsatzkräfte ist die Grundausbildung als Basis für ihren weiteren Werdegang bei der Feuerwehr. Für die Feuerwehranwärter, aber auch für die Ausbilder, bedeutet dies unzählige und freiwillig geleistete Ausbildungsstunden neben Beruf, Familie und anderen Hobbys.

Seit 2 Jahren findet die Grundausbildung in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen und Frickenhausen statt. Dem insgesamt 21 Teilnehmer starken Lehrgang wurde unter anderem das Wissen über Rechtsgrundlagen, Erste Hilfe, Retten und Selbstretten, Brand- und Löschlehre sowie Kenntnisse zur technischen Hilfeleistung vermittelt. Durch praktische Übungen wurde das zuvor theoretisch Erlernte gefestigt. An diesem Wochenende stand dann die theoretische und praktische Abschlussprüfung auf dem Dienstplan. Alle Feuerwehrfrauen und -männer konnten diese mit Erfolg abschließen.

Der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung berechtigt die Absolventen zur Teilnahme am aktiven Einsatzdienst. Die Grundausbildung stellt dabei den ersten Teil der Ausbildung zum Truppmann dar. In den darauffolgenden zwei Jahren muss das erworbene Wissen in der eigenen Gemeindefeuerwehr durch Einsatz und Übungsdienst weiter vertieft und gefestigt werden. Ebenfalls erfolgen in der Regel in dieser Zeit die Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger und Sprechfunk.

Die Feuerwehr Kohlberg gratuliert allen Teilnehmern ganz herzlich zur bestandenen Prüfung. Von der Freiwilligen Feuerwehr Kohlberg nahmen teil: Daniel Göttler, Tamara Rehm, Christian Kirchhardt und Patrick Schmid.

Rettungseinsatz unter Atemschutz - Hauptübung 2016

Ein Brand während einer Veranstaltung im Gemeindehaus in Kohlberg war das Szenario der diesjährigen Feuerwehr Hauptübung am 23.04.2016 in Kohlberg

Kohlberg (SP): In der Küche des Gemeindehauses sollte für eine dort stattfindende Veranstaltung Essen zubereitet werden. Unachtsam wird eine Pfanne auf dem Herd vergessen, nach kurzer Zeit entzündet sich das Öl in der Pfanne von selbst. Rasch greift das Feuer auf die Dunstabzugshaube und umliegende Möbelstücke über. Die Küche steht mittlerweile in Flammen, der Rauch zieht durch die offene Küchentüre in den Flur und das Treppenhaus. Als die Gäste der Veranstaltung im Saal den Rauch bemerken ist es bereits zu spät: Der Fluchtweg über das Treppenhaus ist aufgrund des giftigen Rauches abgeschnitten.

Anwohner bemerken die Rauchentwicklung aus dem Gebäude und alarmieren über die Notrufnummer 112 die Feuerwehrleitstelle in Esslingen. Dort werden die eingehenden Anrufe zentral gesammelt und der Alarm für die Feuerwehr Kohlberg erstellt. „Brand 3 – Gemeindehaus Kohlberg – Menschenleben in Gefahr“ lautete die Alarmmeldung für die Kameraden der Feuerwehr Kohlberg. Der Puls wird schneller – es gilt für die Kameraden das eigene Adrenalin sowie die Aufregung zu unterdrücken. Während noch die Feuerwehrsirene durch den Ort schallt, treffen die ersten Kameraden am Feuerwehrgerätehaus ein und beginnen damit, die Alltagskleidung gegen die Feuerwehr-Einsatzkleidung zu tauschen. 6 Minuten nach Alarmeingang macht sich das erste Fahrzeug auf den Weg zum Einsatzort. Weitere 4 Minuten später rückt auch das zweite Fahrzeug der Feuerwehr Kohlberg aus.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude, Menschen machten sich am Fenster des Saales bemerkbar. Eine Person kommt panisch den Einsatzkräften aus dem Gebäude entgegen, berichtet von chaotischen Zuständen im Gebäude, vermisste und eingeschlossene Personen, darunter auch 2 Kinder, die sich vermutlich im Erdgeschoss aufgehalten haben und einer starken Rauchentwicklung im Treppenhaus.

Für eine lange Entscheidungsfindung ist jetzt keine Zeit mehr, Sekunden werden entscheidend. Jeder Handgriff sitzt, jeder Kamerad weiß was er zu tun hat. Für die Einsatzkräfte steht jetzt eins im Vordergrund: Menschrettung. Während der weiteren Erkundung des Einsatzleiters und des Gruppenführers bereiten die Kameraden einen Innenangriff zur Menschenrettung unter Atemschutz sowie die Rettung der Personen über die Steckleiter vor. Weitere Kräfte treffen an der Einsatzstelle ein und unterstützen die Menschenrettung. Glücklicherweise können die verängstigten Kinder im Erdgeschoss schnell gefunden und ins Freie gebracht werden.

Weitere Trupps im Innenangriff finden den bewusstlosen Koch im Treppenhaus, er hatte noch versucht ins Freie zu gelangen. Mit gemeinsamen Kräften wird er aus dem Gebäude gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Für die Kameraden geht die kräftezehrende Arbeit weiter – obwohl alle gemeldeten Personen aus dem Gebäude sein sollen, wird jeder Raum des Gebäudes durchsucht. Es soll niemand im Gebäude vergessen werden. Parallel schafft ein dritter Trupp eine Abluftöffnung an der höchsten Stelle im Treppenhaus und beginnt mit den Löschmaßnahmen in der Küche. Kameraden außerhalb des Gebäudes bereiten den Überdrücklüfter vor um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Zum Abschluss sind alle froh, dass es sich nur um eine Übung gehandelt hat. Kommandant Alexander Seidenspinner, der den Ablauf der Übung für die zahlreich erschienen Kohlberger Bürger und Gemeinderäte über Lautsprecher kommentiert hatte, zeigte sich zufrieden mit dem positiven Verlauf der Hauptübung. „Das Ausbildungsniveau und der Zusammenhalt in der Feuerwehr Kohlberg ist sehr hoch und wird bei so einer Übung nochmal verdeutlicht.“ Insgesamt war die Feuerwehr Kohlberg mit 27 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen zum Übungsalarm angerückt.

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